Cilly

CillyRassenbeschreibung: Der Berner Sennenhund ist ein eher massiger Hund mit kräftigem Knochenbau. Bei einer Widerristhöhe von bis zu 70 cm können Rüden 50 kg und mehr wiegen. Das Haarkleid ist lang und weich, es sollte schlicht (glatt) oder höchstens leicht gewellt sein. Auch die nicht sehr großen hoch angesetzten Hängeohren sind behaart. Den Hauptakzent des dreifarbigen Hundes setzt der schwarze Mantel über Rumpf, Hals, Kopf und Schwanz. Von der Nase zur Stirn läuft ein weißer Stirnstreif, die Blesse. Ein weißes Brustkreuz und weiße Pfoten sind ein echter Schmuck. Die weiße Schwanzspitze ist kein Muss, aber dennoch gern gesehen. Braunrote Flecken über den Augen gaben ihm den alten Namen „Vieräugler“. Braunrote Backen und ebensolche Abzeichen seitlich des weißen Brusthaars und an den Beinen runden das Bild ab.

CillymausEntscheidung: Kurz nach Ostern 2007 haben wir im Familienrat entschieden einen Hund als weiteres Familienmitglied aufzunehmen. Die Rasse war bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht einstimmig und zu guter Letzt fielen drei Arten in die Auswahl. Der irische Wolfshund, der Neufundländer sowie der Berner Sennen bestimmten das Rennen. Klar zu erkennen, das wir uns nicht für einen kleinen Schoßhund entschieden haben. Aufgrund kleiner Kriterien und nach einem Besuch bei einem befreundeten Berner war die endgültige Entscheidung gefallen. Lange Recherchen und Reisen durch Schleswig-Holstein haben uns dann den Weg nach Brunsbüttel aufgewiesen.

CeroFamilienzuwachs: Dort wurde am 26 März 2007 Cilly im Zwinger von der Wurt geboren. Neben ihren sechs Geschwistern soll sie bereits im zarten Welpenalter ein sehr aufgewecktes Mädchen gewesen sein und für so manche Stimmung im jungen Rudel gesorgt haben. Gezeugt wurde sie von den Eltern Cero vom Alten Holz, der leider bereits im Alter von 11 Jahren verstorben ist, und Bijke von der Wurt. Ein sehr kurzfristiger Zusage erlaubte uns, die sieben Welpen im Alter von vier Wochen zu besuchen und wie es kommen sollte, legte sich Cilly zwischen den Beinen der hockenden Mim, und strahlte sie mit verliebten Augen an. Damit war jegliche Entscheidung gefallen und wir wussten, dass wir unsere Familie vergrößern würden. Ein danach wöchentlicher Besuch lies die Wartezeit bis zum 26 Mai 2007 verkürzen, bis wir Cilly endlich mit in unser Heim nehmen durften.Bijke

Bildquelle für Cero & Bijke: Berner-von-der-Wurt

VerwüstungErziehung: Wie alle Kinder verbreiten die Lütten sehr viel Freude uns es macht sehr viel Spass am wachsen und lernen teilhaben zu dürfen. Die Hundeschule SAM war über Monate ein Begleiter, der uns mit vielen Tricks die Erziehung von Cilly erleichtert hat. Aber wie schon oben beschrieben, war/ist Cilly kein Kind von Traurigkeit und so manche Gegenstände wurden zerstört oder auch gleich weggefuttert. Ob nun die Gardinen, Taschenrechner oder diese blöden Zigaretten, die ihr nicht gefallen haben… alles hat sie als Gegner deklariert. Zum Glück haben sich diese Taten mit der Zeit gelegt, bzw. Cilly´s Toleranz gegenüber den Sachen der Zweibeiner hatte sich deutlich verbessert. Erbarmungslos ist sie jedoch nach wie vor bei dem Thema Nahrung. Alles Essbare muss mit Lichtgeschwindigkeit vertilgt werden.

AuswertungUntersuchung: Selbstredend kam auch der Tag der Untersuchungen. Hüftgelenke und Ellenbogen sind nun mal bei so schweren Hunden empfindliche Bereiche und diese sollten schon gerne separat von einem Tierarzt des Vertrauens untersucht und ausgewertet werden. So geschehen im Mai 2008, als Cilly mit der Auswertung als beschwerdefrei eingestuft wurde.

 

SchosshundGewohnheiten: Natürlich haben wir alle hier unsere Macken und davon wollte Cilly sich nicht ausschließen. Wie weiter oben bereits erwähnt, wollten wir absolut keinen kleinen Schoßhund. Okay, Cilly war mit mittlerweile nach einem Jahr nicht mehr so klein, aber das Thema „Schoßhund“ diskutierte sie immer wieder vom Neuen aus. Selbst heute noch macht sie vor keine Liege oder Decke halt um gemeinsam hier Platz zu nehmen, und bei Stühlen und anderen Sitzgelegenheiten hegt sie absolut keinen Zweifel, dass dort für mindestens zwei Lebewesen Platz vorhanden sein muss.

Harmonie mit FeeHarmonie: Und da waren nicht nur die Zweibeiner mit denen Cilly Raum und Platz teilen wollte. Denn es gab da noch weitere Fellnasen die ebenfalls einen Anspruch auf kuscheligen Decken legten. Außerdem strahlt so ein großer gemütlicher Hund auch entsprechende Wärme aus, auf die eine Fee ungern verzichtete. Doch wie man sieht, kommen die Beiden sehr harmonisch miteinander aus. Mit den anderen Fellnasen arrangiert sie sich entsprechend, und für den Fall, dass Cilly etwas heftiger mit den Kleinen spielen will, lernt sie scharfe Katzenkrallen kennen.

Cilly mit AronHobby: Ganz klar, so ein Berner braucht auch natürlich Bewegung und Sport. Ist ein langer Sparziergang bei uns am Deich angesetzt, ist die Vorfreunde schon riesengroß. Allein das Auto fahren ist schon ein Highlight für sich. Angekommen am Speicherkoog herrscht absolute Unruhe im Auto und Cilly will nur noch Gas geben. Ebenso genießt sie auch das Toben mit anderen großen Hunden. Mit Aron hat sie schon manche Runden durch unseren Garten gedreht und wir sind jedesmal froh, dass den Pflanzen Überlebenschanchen gewährt werden.

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